Schau mal, was da kriecht und fliegt...






















Admiral (Vanessa atalanta) - Tagfalter aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) - Strauch- und Krautschicht Foto: Joachim Jenrich
Gartenrotschwanz (Phoenicurus pheonicurus) - aus der Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae) - Baumschicht - auf der Vorwarnliste der gefährdeten Brutvögel und „Vogel des Jahres“ Foto: Herbig Winter
Grünspecht (Picus viridis) - aus der Familie der Spechte (Picidae) - Baumschicht - in Deutschland auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten Foto: Herbig Winter
Haselmaus (Muscardinus avellanarius) - nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche (Gliridae) - Baum- und Strauchschicht - in der Roten Liste der Wirbeltiere Sachsens als „bedroht“ eingestuft und durch das EU-Artenschutzprogramm gefördert Foto: Herbig Winter
Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) - aus der Gattung der Kleinohrigel (Erinaceus) und damit aus der Unterfamilie der Stacheligel (Erinaceinae) innerhalb der Familie der Igel (Erinaceidae)- Krautschicht Foto: Herbig Winter
Kleinspecht Männchen (Denrocopos minor) - aus der Gattung der Buntspechte (Dendrocopos) und damit aus der Unterfamilie der Echten Sprechte innerhalb der Familie der Spechte (Picidae) - Baumschicht Foto: Joachim Jenrich
Laubfrosch (Hyla arborea) - Vertreter der Gattung der Laubfrösche (Hyla) in der Familie der Laubfrösche im weiteren Sinne (Hylidae) - Kraut-, Strauch- und Baumschicht - in der Roten Liste Sachsen als „gefährdet“ geführt Foto: Herbig Winter
Ringelnatter (Natrix natrix) - aus der Familie der Nattern (Colubridae) - Krautschicht - im Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und in der Roten Liste Sachsen als „gefährdet“ geführt Foto: Herbig Winter
Rosenkäfer (Cetoniinae) - Unterfamilie innerhalb der Blatthornkäfer, die weltweit ca. 2.600 Arten hat, davon in Europa ca. 90 Foto: Joachim Jenrich
Schachbrett oder Damenbrett (Melanargia galathea) - Tagfalter aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) - Krautschicht Foto: Joachim Jenrich
Steinkauz (Athene noctua) - aus der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae) - Baumschicht - wird in der Roten Liste Sachsen als „vom Aussterben bedroht Foto: Herbig Winter
Von den Tieren werden gern die sich in älteren Bäumen auftuenden Ritzen und Löcher als Unterschlupf genutzt. Zahlreiche Vögel bauen ihre Nester in diese Höhlen, oder direkt in die Kronen der Bäume. Sobald dann der Nachwuchs geschlüpft ist, wird das Angebot an Beutetieren - vornehmlich an Insekten - für die Fütterung benötigt. Aber auch die Früchte dienen den Vögeln als Nahrung. Hierzulande sieht man besonders Gartenrotschwanz, Grünspecht, Kohl- und Blaumeise, Star, Feldsperling, Wendehals, Kleinspecht, Grauschnäpper, Raubwürger und den seltenen Steinkauz auf Streuobstwiesen.
Von Menschenhand geschaffene Unterschlüpfe, wie Steinhaufen und Holzstapel, können auch kleine Reptilien wie z.B. die Zauneidechse beherbergen. Zwischen den Bäumen fühlen sich auch viele Insekten wohl. Sie wohnen zum Großteil im Totholz alter Bäume oder legen ihre Nester in Baumhöhlen an, wie es beispielweise Hornissen tun. Doch in den Hohlräumen der Bäume sind nicht nur Vögel und Insekten zu finden, ebenso nutzen Kleinsäugetiere diese als Behausung. So leben einige Fledermausarten in Baumhölen und auch der Siebenschläfer nimmt diese Verstecke gerne an.
Ganz nebenbei, und doch vollkommen unersätzlich für Streuobstwiesen, zählen auch Bienen zu den Bewohnern. Diese sammeln, wenn sie auf einer solchen Wiese untergebracht sind, nicht nur fleißig Obstblütenhonig für den Imker, sondern bestäuben dabei auch die Blüten der Bäume und sorgen damit für eine (hoffentlich) reiche Ernte im Spätsommer und Herbst.
Mehr zum Thema Ökologie erfahrt ihr von Anna in unserem Blog.