Schau mal, was da wächst...
























Gemeine Schafgarbe (Achilles millefolium) - aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) - auf trockenen bis mageren Wiesen zu finden Foto: René Schubert
Glatthafer (Arrhenatherum elatius) - aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) - auf mittleren Standorten zu finden Foto: René Schubert
Aufrechte Trespe (Bromus erectus) - aus der Gattung der Trespen (Bromus) in der Familie der Süßgräser (Poaceae) - Art der Halbtrockenrasen - in der Roten Liste Sachsen als „gefährdet“ eingestuft Foto: René Schubert
Wiesenglockenblume (Campanula patula) - aus der Gattung der Glockenblumen (Campanula) innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) - auf mittleren Standorten zu finden Foto: René Schubert
Wiesenflockenblume (Centaurea jacea) - Flockenblume (Centaurea) aus der Unterfamilie der Carduoideae in der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) - auf mittleren Standorten zu finden Foto: René Schubert
Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota) - aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) - auf trocken-mageren Wiesen zu finden Foto: René Schubert
Weißes Labkraut (Galium album) - aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) - auf mittleren Standorten zu finden Foto: René Schubert
Honiggras (Holcus) - Gattung innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae) - auf trocken-mageren Wiesen zu finden Foto: René Schubert
Fettwiesen-Margerite (Leucanthemum ircutianum) - aus der Gattung der Margeriten (Leucanthemum) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae) - auf mittleren Standorten zu finden Foto: René Schubert
Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella) - aus der Gattung der Ampfer (Rumex) in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) - auf trocken-mageren Wiesen zu finden Foto: René Schubert
Wiesensalbei (Salvia pratensis) - aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) - auf trocken-mageren Wiesen zu finden - in der Roten Liste Sachsen als „gefährdet“ eingestuft Foto: René Schubert
Rotklee (Trifolium pratense), auch Wiesenklee - aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae) - auf mittleren Standorten zu finden Foto: René Schubert
Die artenreiche Pflanzenwelt der Streuobstwiese schafft Lebensraum für eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Tiergruppen. Neben den Bäumen, die mit Höhlen, Wurzel- und Kronenbereich Lebensraum bieten, ist auch die Krautschicht vor allem für Insekten wichtig.
Durch die extensive Bewirtschaftung kann sich auf Streuobstwiesen eine reichhaltige Pflanzenwelt entwickeln. Glatthafer, Schafgarbe, Spitzwegerich und Sauerampfer sind nur einige typische Pflanzen, die der aufmerksame Besucher der Streuobstwiese entdecken kann.
Je nach Nutzungsart etablieren sich unterschiedliche Pflanzen. Auf beweideten Flächen sind es vornehmlich vom Vieh gemiedene Arten, die sich auf lange Sicht durchsetzen. Bei Grünlandnutzung, also ein- bis zweimaliger Mahd pro Jahr, können ganz andere Pflanzen profitieren.
Die Flächen nicht zu nutzen, weder durch Mahd noch durch Beweidung, fördert allerdings ein übermäßiges Wachstum der Krautschicht zu Ungunsten der Bäume. Im Laufe der Zeit würde eine Verbuschung einsetzen, welche die Obstbäume immer mehr zurück drängt. Um dies zu vermeiden, ist also mindestens eine regelmäßige Mahd pro Jahr notwendig. Das Mahdgut selbst kann teilweise auf der Fläche verbleiben und dient so als natürlicher Dünger, als Nahrungsquelle und als Unterschlupf für Tiere, z.B. für Igel.


